NINA HALPERN

THEATERPÄDAGOGIN

 

Nichts. Was im Leben wichtig ist
actNow Jugendtheteater
Regie

Eine scheinbar ganz normale Klasse steht am Anfang eines neuen Schuljahres. Ein Mitschüler, Pierre Anton, provoziert die anderen, indem er verkündet: „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“ Er verlässt die Schule, klettert auf einen Pflaumenbaum und traktiert die anderen fortan mit Erkenntnissen über die völlige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz.

 

Die anderen Jugendlichen machen sich an, Pierre Anton das Gegenteil zu beweisen. Sie beschliessen, in einem alten Sägewerk Dinge zu sammeln, die ihnen wichtig sind und diese zu einem Berg aus Bedeutung aufzutürmen. Wer sein Opfer gebracht hat, darf den Nächsten und dessen Opfer bestimmen. Doch was ganz harmlos beginnt, droht bald zu eskalieren. Nicht nur geliebte Gegenstände landen auf dem Berg, sondern auch Haustiere, ein gestohlenes Kruzifix und ein Zeigefinger.

 

Als das Ganze auffliegt, sind Eltern, Polizei und Weltpresse entsetzt und fasziniert zugleich. Nur Pierre Anthon bleibt unberührt. Ein berühmtes Kunstmuseum bietet gar einen Millionenbetrag für den Berg aus Bedeutung. Doch darf man die Suche nach Sinn für Geld hergeben? Die Kinder scheinen am Ende einer Antwort nah, doch ihre Taten überschatten alles.

 

Zum Stück

 

"Nichts. Was im Leben wichtig ist", eine aktuelle Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung, Gewalt und letztlich über den Sinn des Lebens. Das Jugendtheater actNow hat sich Janne Tellers Stoff angenommen und erzählt seine eigene Version der Gesichte. 

 

Buch: Janne Teller

Inszenierung: Nina Halpern

Regieassistenz/Kostüme: Fanny Zihlmann, Jules Gisler

Licht: Markus Güdel

Technik:Lukas Schumacher


Aufführungen

22.-30. Mai 2013

Theater Pavillon Luzern